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Kinder mit neuromotorischer Unreife in der Reittherapie

Melanie Kotsch (2023)

In meiner Zeit als Sonderschullehrerin, Frühpädagogin und Reittherapeutin bin ich Kindern und Jugendlichen mit diagnostizierten „Entwicklungsverzögerungen“ in vielfältigen Ausprägungen begegnet. Bei ihnen lagen keine neurologischen Erkrankungen im medizinischen Sinn vor, möglicherweise aber funktionelle Besonderheiten und Einschränkungen der Arbeitsweise des Zentralen Nervensystems.

  • Anhand welcher Verhaltensweisen können sich Zeichen neuromotorischer Unreife beim Umgang mit dem Pferd oder auf dem Pferd zeigen?
  • Kann das Bewegt-werden von „vier gesunden, funktionellen Beinen“ einen Betrag zur neuromotorischen Reife liefern?
 

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BTI

Berufsverband Tiergestützte Interventionen e.V.​

Eine tiergestützte Intervention ist eine zielgerichtete und strukturierte Intervention, die bewusst Tiere in den Bereichen Gesundheitswesen, Pädagogik und Sozialwesen (z.B. Sozialer Arbeit) einbezieht und integriert, um therapeutische Verbesserungen bei Menschen zu erreichen. Tiergestützte Interventionen sind formale Ansätze, bei denen Teams von Mensch und Tier im Gesundheits- und Sozialwesen einbezogen werden und umfassen Tiergestützte Therapie (TGT), Tiergestützte Pädagogik (TGP), Tiergestütztes Coaching (TGC), unter bestimmten Voraussetzungen auch Tiergestützte Aktivitäten (TGA). Solche Interventionen sollten anhand eines interdisziplinären Ansatzes entwickelt und durchgeführt werden.

Der Bundesverband Tiergestützte Intervention e.V. verbindet Menschen und Institutionen, die auf der Grundlage einer qualifizierten Weiterbildung tiergestützte Interventionen anbieten und sich bestimmten Qualitätsanforderungen verpflichten.

Qualität sichern und tiergestützte Interventionen professionalisieren

  • Transparenz für Nutzer und als Grundlage der politischen Anerkennung schaffen
  • Zertifizierungsmöglichkeiten entwickeln und umsetzen
  • Wissenschaft und Praxis vernetzen
  • Durch Öffentlichkeitsarbeit in Medien und bei Tagungen und Kongressen die Idee guter tiergestützter Arbeit verbreiten
  • Möglichkeiten der Supervision und Intervision institutionalisieren

Vernetzen, beraten und schulen

    • Austausch und kollegiale Beratung in Regionalgruppen anbieten
    • Ein System zur kontinuierlichen Weiterbildung entwickeln
    • Richtlinien für Praxisfragen erstellen, zum Beispiel zu Versicherung oder Hygienevorgaben
    • Beratung zum Einsatz unterschiedlicher Tierarten und zu methodischen Fragen

praxis

    • In Fachgruppen bearbeiten interessierte Mitglieder verschiedene praxisrelevante Themen. Die Arbeitsergebnisse werden allen Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

      Die aktiven Fachgruppen und Ihre Ansprechpartner*innen sind unter: https://www.tiergestuetzte.org/der-verband/fachgruppen aufgelistet. Einen gekürzten Auszug der Fachgruppenliste lesen Sie im Folgenden:

      • Fachgruppe Autismus
      • Fachgruppe Forschung
      • Fachgruppe Fort- und Weiterbildungen
      • Fachgruppe Hospiz, Palliativcare, Trauerbegleitung und TGI
      • Fachgruppe Jugendhilfe
      • Fachgruppe Neuweltkameliden

      Als zusätzliches Angebot zur Vernetzung und der gegenseitigen Unterstützung, sowie der kollegialen Praxisberatung, dienen Regionalgruppen, welche in fast allen Bundesländern etabliert sind. Seit Kurzem gibt es auch eine Gruppe in Luxemburg und in anderen Ländern sind weitere im Aufbau. Mitglieder sind selbstverständlich auch in anderen Bundesländern eingeladen. Auch Gäste sind herzlich willkommen!

      Die Treffen finden nach Möglichkeit bei verschiedenen Mitgliedern statt und ermöglichen so das Kennenlernen unterschiedlicher tiergestützter Einsatzorte. Inhalte und Häufigkeit der Treffen werden in den Gruppen abgestimmt und gestaltet.

      Eine Vorstellung einzelner Mitglieder und deren Angebot – in selbständiger Tätigkeit oder in Anstellung bei einer Einrichtung – sind unter folgendem Link einsehbar:

      https://www.tiergestuetzte.org/tiergestuetzte-interventionen/angebote-/-arbeitgeber-unserer-mitglieder

       

      Haben Sie Interesse an einer Mitgliedschaft, dann finden Sie hier alle wichtigen Informationen.

Netzwerk

Der BTI engagiert sich für qualitativ hochwertige Arbeit im Bereich der tiergestützten Interventionen. Mit verschiedenen Organisationen, die sich dem gleichen Ziel verpflichten, steht der BTI im regelmäßigen Austausch und arbeitet zum Teil in gemeinsamen Projekten.

  • International Association of Human-Animal Interaction Organizations (IAHAIO)
  • Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT)
  • Qualitätsnetzwerk Schulbegleithunde (QNS)
  • International Society for Animal Assisted Therapy (ISAAT)
  • Berufsverband für Fachkräfte Pferdegestützter Intervention (BPI)
  • Gesellschaft für Tiergestützte Therapie und Aktivitäten (GTTA)

Netzwerk

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... bis zur horses4humans 2024